Tarifvertrag tv-h weihnachtsgeld

Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Viele Postdocs sind als Forscher an einer Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung beschäftigt. Sie sind also Beamte, und ihr Gehalt unterliegt einem Tarifvertrag. Je nach Institution basiert dies entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Da das Land Hessen nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der anderen Bundesländer ist, hat es einen eigenen Tarifvertrag für seine Mitarbeiter, den TV-H. Die Mitarbeiterquote ist die häufigste Einkommensoption für Postdocs. Fortgeschrittene Postdocs, die ihren “eigenen Job” haben oder als Junior-Forschungsgruppenleiter arbeiten, werden ebenfalls als Forscher eingestellt. Grundsätzlich ist es auch möglich, ein Stipendium zu finanzieren.

Einige staatliche Doktorandenstellen stellen eine offizielle Stelle als akademischer Berater, der in der Regel eine begrenzte Laufzeit hat und nach der Gehaltsnote A13 vergütet wird. Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste. Die Tarifverträge sehen jedoch vor, dass dies niemals geschehen darf und dass das Personal auf ein höheres Erfahrungsniveau mit mindestens dem gleichen Gehalt versetzt wird. Forschungsarbeiten erfordern oft, dass Forscher einige Zeit im Ausland verbringen oder stipendienfinanziert werden. Im Allgemeinen wird die einschlägige Berufserfahrung an einer Forschungseinrichtung im Ausland in diesem Sektor allgemein anerkannt, sofern sie während ihrer Tätigkeit im Ausland einen Arbeitsvertrag hatten. Andererseits werden Zeiten, die durch ein Stipendium finanziert werden, nur als “nützlich” betrachtet. Sie können als Berufserfahrung angesehen werden, aber dies ist nicht garantiert. Mutterschaftsurlaub, bezahlter Urlaub und Arbeitsunfähigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 39 Wochen gelten nicht als Unterbrechungen der im jeweiligen Zeitraum der Tarifverträge verbrachten Laufzeit. Wird beispielsweise ein Postdoc zum Leiter einer Nachwuchsgruppe ernannt, wird er in der Regel in ein höheres Lohnband versetzt.

Dies würde eigentlich bedeuten, wieder auf Erfahrungsstufe 1 zu beginnen, und in vielen Fällen würde dies zu einem Verlust des Gehalts führen. Die Tarifverträge stellen jedoch sicher, dass dies nicht geschehen kann, und die Institutionen klassifizieren die Arbeitnehmer so, dass sie mindestens das gleiche Gehalt wie bisher erhalten. Innerhalb jeder Lohngruppe wird zwischen den Fürden jeweiligen Berufserfahrungsstufen unterschieden. Seit 2018 gelten für alle Tarifverträge sechs Erfahrungsstufen mit zunehmender Zeit auf jeder Ebene.

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