Tarifvertrag kaufmännische angestellte tageszeitungen nrw

Im Tarifvertrag wurde in Deutschland jedoch Teilzeit- und Befristetbeschäftigte in gleicher Weise wie andere Beschäftigte durch die Tarifverträge im Druck und Verlag erfasst. Wenn selbständige Journalisten mindestens ein Drittel ihrer Zeit für einen einzigen Arbeitgeber arbeiten, werden sie als Arbeitnehmerähnlich behandelt, d.h. ähnlich wie andere Arbeitnehmer. Auch im Zeitungsbereich gibt es einen speziellen Tarifvertrag für diese Gruppe von Arbeitnehmern. Freiberufler und vollselbstständige Journalisten gelten jedoch nicht als Arbeitnehmer und haben keinen Anspruch auf Tarifverträge. Die repräsentativen Gewerkschaften haben jedoch so genannte Empfehlungen zu Lohnfragen abgegeben. Diese Empfehlungen werden nun als Referenzleitlinien für Vergütungen und Vergütungen betrachtet. In Norwegen ist der wichtigste Berufskodex der Ethikkodex der norwegischen Presse. Es gibt auch einen Ethikkodex für Redakteure, die Rechte und Pflichten des Herausgebers genannt werden. Darüber hinaus gibt es einen Berufskodex für redaktionelle Werbung. Die verschiedenen Organisationen innerhalb der Presse (Zeitungen, Rundfunk und andere) sind in Norsk Presseforbund vertreten, einem gemeinsamen Gremium norwegischer Massenmedien zu ethischen und redaktionellen Fragen und beruflichen Standards.

Dieses Gremium genehmigt die verschiedenen oben genannten berufs- und ethisch-ethischen Kodizes und kann auch allgemeine Erklärungen zu Fragen im Zusammenhang mit der Ethik des Journalismus/der Medien abgeben. Im Zusammenhang mit Norsk Presseforbund wurde auch eine Beschwerdestelle (Pressens Faglige Utvalg) eingerichtet, damit die Öffentlichkeit Beschwerden einreichen kann, wenn sie der Meinung ist, dass Berufskodizes verletzt werden. Norsk Presseforbund beschäftigt sich auch mit dem Grundsatz der freien Zugänglichkeit in Bezug auf amtliche öffentliche Dokumente und Aufzeichnungen. Generell ist es wichtig zu betonen, dass sich der Mediensektor in einer Legitimitätskrise zu befinden scheint. In Frankreich beispielsweise hat sich in diesem Bereich eine Reihe von Unsicherheiten entwickelt. Diese sind hauptsächlich auf Umstrukturierungen zurückzuführen, die sich aus den jüngsten Übernahmen (Ouest-France und Socpresse) ergeben haben, die die Spannungen in den Arbeitsbeziehungen aufgrund der prekären Beschäftigungslage der Arbeitnehmer in keiner Weise belastet haben.

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